Badideen Aktuell

Zitrus-Essig-Reiniger selber machen

 

Zutaten:

-Zitronen-und/oder Orangenschalen

-Tafelesseig (kein Essig-Essenz)

-Einmachglas

-Sprühflasche

Die Zitrusschalen klein schneidend in das Glas legen. Den Tafelessig im Verhältnis 1:4 mit Wasser verdünnen und in das Einmachglas geben, sodass alle Schalen gut bedeckt sind. Nur so lässt sich Schimmelbildung vermeiden. Das Gemisch für zwei bis drei Wochen ziehen lassen und zwischendurch etwas schütteln. Während der Zeit färbt sich der Reiniger dunkel und rieht angenehm zitronig. Die Flüssigkeit ohne Schalen in eine Sprühflache füllen und ein Schuss Flüssigseife hinzugeben. Fertig ist der nachhaltige Zitrus-Essig-Reiniger

Ostergebäck

Möhrenkuchen vom Blech

Für 20 Stücke:

450g Möhren; 250g weiche Butter; 300g Zucker; 1 Prise Salz; 8 Eier; 300g Mehl; 1 Päckchen Backpulver; 200g gem. Mandeln; 100g gehackte Mandeln; 400g Frischkäse; 4 El Sahne; 250g Puderzucker; gelbe Lebensmittelfarbe; 3 El Zitronensaft; grüne + orangene Lebensmittelfarbe;

Die Möhren schälen, raspeln und ausdrücken. Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Für den Teig die Butter mit Zucker und Salz cremig rühren. Eier einzeln unterschlagen. Mehl mit Backpulver und den Mandeln mischen, Möhren unter die Buttermasse rühren. Ein tiefes Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen. Teig gleichmäßig darauf streichen und im heißen Backofen ca. 40 Min. backen. Auskühlen lassen.

Für den Guss: Frischkäse mit Sahne und 50g Puderzucker dickcremig rühren, mit gelber Lebensmittelfarbe färben. Den Guss gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen. 200g Puderzucker mit 3Eßl. Zitronensaft zu einem Guss verrühren. ¼ davon grün und den Rest orange färben. Je ein Spritzbeutel damit füllen und Guss als Möhren auf den Kuchen spritzen. Anschließend fest werden lassen.

Vermieter muss handeln

Wenn es tropft
Ein Vermieter ist verpflichtet, seine vermietete Wohnung instand zu halten. Wasserleitungen muss er aber nicht ständig überprüfen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Probleme mit Wasserleitungen sind vielfältig: Verstopfungen, Löcher, kaputte Dichtungen. Der Vermieter ist dabei nicht verpflichtet, ständige Überprüfungen vorzunehmen. Besteht jedoch ein Anhaltspunkt, etwa wenn Wasser von der Decke tropft, dann muss er tätig werden. Das entscheidet das Landgericht Berlin (Az.:63S470/10). Wer bei einem Schaden grundsätzlich für die Reparaturkosten aufkommen muss, hängt maßgeblich davon ab, wer den Mangel zu verantworten hat. Bei undichten Rohren wird in der Regel der Vermieter die Reparaturkosten übernehmen. Der Mieter kann immer dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn der Mangel entstanden ist, weil er sich nicht vertragsgemäß verhalten hat.

Mietwohnung

Duschen nach 22 Uhr erlaubt
In einem Mehrfamilienhaus müssen Nachbarn auch nach 22 Uhr mit der einen oder anderen Ruhestörung rechnen. Laut des Deutschen Mieterbundes gilt von 22 Uhr bis morgens 6 Uhr zwar die sogenannte Nachtruhe, aber nicht uneingeschränkt. Es gibt Ausnahmen, darunter diese drei Beispiele: Mieter haben das Recht, auch nach 22 Uhr die Rollläden ihrer Wohnung herunterzulassen. Ein Nachbar, der sich durch die lauten Geräusche der Außenjalousie gestört fühlte und behauptete, sein Kind würde hierdurch allabendlich aus dem Schlaf gerissen, erhielt vor dem Amtsgericht Düsseldorf (55C7723/10) eine Abfuhr. Zum normalen Gebrauch der Mietwohnung gehören auch das Betätigen von Wasserhahn, Wasserspülung und nächtliches Duschen oder Baden. Ein Baby darf auch nachts schreien.

Kühlschrank abtauen lassen

Kühlschrank regelmäßig abtauen 
Sommer und Winter, Tag und Nacht: Der Kühlschrank läuft immer. Damit er nicht zu einem echten Stromfresser wird, hilft es, ihn regelmäßig abzutauen. Denn vereiste Kühlfächer kosten unnötig viel Energie, da die Kälte durch die Eisschichten in den Innenraum gelangen muss. Das Abtauen sollte man am besten vor dem Sommerurlaub oder an kalten Wintertagen vornehmen. Für eine reduzierte Stromrechnung hilft es auch, die Türen möglichst selten zu öffnen. Denn jedes Öffnen erwärmt den Kühlschrank und die Temperatur wieder herunterzukühlen, kostet wieder Energie.

Mülltrennung Mietersache

Mülltrennung ist Mietersache
Vermieter darf entstehende Mehrkosten umlegen
Mieter müssen unter Umständen die Kosten tragen, die anfallen, um eine Mülltrennung im Haus zu überprüfen und Abfall nachzusortieren. Diese Zusatzausgaben für Vermieter dürfen als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Das Amtsgericht Frankenthal hat dies in einem Urteil entschieden, auf das die Verbraucherzentrale hinweist.
Im verhandelten Fall trennten Mieter einer Wohnanlage den Müll nicht richtig. Der Vermieter musste für die Müllbeseitigung mehr bezahlen und führte die Mehrausgaben in den Nebenkostenabrechnung anteilig auf. Nach Ansicht des Gerichts hat sich der Vermieter sich richtig verhalten: Es entspreche heute den Wünschen und Vorstellungen des Großteils der Mieter, dass Müll richtig getrennt wird. Sowie Kosten für die Reinigung von Gärten, Plätzen und Hausfluren seien auf alle Mieter umlagefähig, obwohl unter Umständen nur manche die Bereiche verschmutzen. Der Vermieter solle nicht für das pflichtwidrige Verhalten ihrer Mieter haften müssen, so das Gericht

Gefahrenquelle Herd

 Ein Herd ist eine große Gefahrenquelle für Kleinkinder. Damit sie sich nicht an Kochtöpfen verbrennen, benutzen sie beim Kochen besser die hinteren Kochplatten. Der Stiel von der Pfanne sollte immer zur Seite gedreht werden. Die beste Empfehlung ist ein Herdgitter. Auch das Backofenfenster sollte aus wärmedämmendem Glas bestehen, damit sich die Kleinen nicht daran verbrennen.

Nistkasten aufhängen

Wer ein Vogelhäuschen aufhängen möchte, sollte das bis Mitte März erledigt haben. Anschließend sinkt die Chance, dass neue Kästen genutzt werden. Die Größe des Häuschen ist auch entscheidend, manche Modelle sind viel zu klein, um zehn bis zwölf Vogeljunge genügend Platz zu bieten. Der Kasten sollte mindestens eine Grundfläche zwölf mal zwölf Zentimeter haben