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Blumenzwiebel brauchen Nährstoffe

Für eine prächtige Blüte benötigen Tulpen und andere Blumenzwiebeln Nährstoffe

Wer wächst, braucht viel Nahrung – das gilt auch für Pflanzen. Zum Winterende und Frühlingsbeginn sollten Blumenzwiebeln jetzt Düngernachschub erhalten. Wenn die Spitzen der Pflanzen gerade aus der Erde gucken, sollte man handeln. Am besten ist Tomatendünger für die Zwiebelblumen, denn er enthält nicht besoders viele Anteile an Stickstoff. Das Düngen ist nicht nur für den aktuellen Austrieb wichtig, sondern auch für das Folgejahr. Die Blumenzwiebeln legen ihre Blüten für das kommende Jahr sehr früh an und benötigen deshalb Nährstoffe schon für die nächste Saison.

Jetzt den Garten auf Vorderman bringen

Die kalten und nassen Wintertage sind fast vorbei und sie haben im Garten ihre Spuren hinterlassen: morsche Äste, welkes Laub, abgestorbende Stängel, Maulwurfhügel usw.
Hat man die Gartenpflanzen ausreichend geschützt, kann man sich bereits ab Februar oder März an den ersten Frühlingsblühern wie z.B. die Schneeglöckchen erfreuen. Um die vertrockneten Pflanzenteile zu entfernen, sollte man einem großen Laubrechen aus Kunststoff nehmen, der ist besonders sanft zu dem frischen Grün. Aus den abgestorbenden Pflanzenteilen lässt sich Mulch herstellen, der zur Düngung dient. Stauden werden ausgeputzt und mit Hornspänen oder Knochenmehl gedüngt. Ab März kann man Buchsbaum in Form schneiden. Lavendel kann man ab Mitte April um ein Drittel stutzen, umso kräftiger treibt er wieder aus. Wer Gladiolen mag, sollte ihre Zwiebeln bis Mitte Mai ins Beet setzen. Saatgut kann man jetzt schon vorbereiten. Die Keimlinge können im Zimmer vorgezogen und die jungen Pflänzchen bei den ersten warmen Sonnenstrahlen ins Freie gesetzt werden.

Kompost - Multitalent für den Gartenboden

Sobald die Tage länger werden und nach den ersten Sonnenstrahlen, fordert der Garten an vielen Stellen gleichzeitig vollen Einsatz. Das Multitalent für den Boden ist Kompost, er ist Nährstofflieferant, Wärmespeicher und Bodenschützer. Die beste Wirkung, erzielt man nur mit einem guten Kompost. Durch Einarbeitung von Kompost in schwere Böden, verbessert sich deutlich die Bodenstruktur, die Pflanzwurzeln können sich besser ausbreiten und überschüssiges Wasser kann leichter einsickern und gespeichert werden. Durch seine dunkle Farbe wirkt der Kompost wie ein Sonnenkollektor, der lässt den Boden schneller erwärmen. Bei starkem Wind und starker Sonne, besteht für Pflanzen und Boden die Gefahr von Trockenschäden. Struktur oder Mulchkompost gewährleistet in diesem Fall, den nötigen Schutz und sorgt für eine ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit. Für ein aktives Bodenleben, eine ausgewogene Nährstoffversorgung und für ein harmonisches Pflanzenwachstum ist dies wiederum die Voraussetzung.