Badideen Aktuell

Heizkörper regelmäßig putzen

Alle Heizkörper regelmäßig putzen

Im Winter ist die Heizung im Dauereinsatz. Doch ist sie nicht richtig sauber, kann sie schnell Staub aufwirbeln und schlechte Luft verursachen. Mindestens zwei Mal pro Jahr sollte man Heizkörper reinigen. Die Außenfläche lässt sich leicht mit Wasser und Allzweckreiniger säubern. Zwischen den Lamellen sowie unter oder hinter dem Heizkörper verstecken sich tote Insekten oder grobe Staubfuseln. Die entfernt man am besten mit speziellen Bürsten mit feinen, weichen Borsten und langem Stiel oder mit einer schmalen Düse am Staubsauger.     

Heizungsausfall

Zur Not darf Mieter handeln

Wenn es im Winter draußen so richtig kalt ist, möchte man es in der Wohnung schön warm haben. Plötzlich fällt die Heizung aus, wird es für den Mieter ganz schnell ungemütlich. Dann muss es dem Vermieter umgehend gemeldet werden lt. Mieterschutzbund Münster. Ist der Vermieter nicht zu erreichen, darf der Mieter Notmaßnahmen ergreifen. Die sollten gut durchdacht sein. Auf der sicheren Seite ist ein Mieter, wenn der Vermieter für solche Fälle Partnerunternehmen hat. „Als Vertreter des Vermieters darf ein Mieter dort die Reparatur beauftragen“, lt. Mieterschutzbund. Bei anderen Unternehmen sollte der Mieter vorsichtig sein. Sollte es zum Streitfall kommen und der Vermieter kann belegen, dass die Reparatur hätte günstiger ausfallen können, bleibt der Mieter eventuell auf einem Teil der Kosten sitzen. Egal wie schnell der Vermieter handelt: Tatsache ist, es wird kalt und der Mieter ist in der Schadenminderungspflicht. Der Mieter sollte elektrisch heizen. Für den Mehraufwand, der sich in der Stromrechnung widerspiegelt, muss der Vermieter aufkommen. Ebenfalls, wenn an die Heizung auch an die Warmwasserversorgung hängt. Fährt ein Mieter zum Duschen zu Bekannten, kann er das Kilometergeld mit der Mietzahlung verrechnen. Wichtig ist es alles zu dokumentieren. Für Folgeschäden, die durch den Heizungsausfall entsteht, muss der Mieter nicht aufkommen. Zum Beispiel zählen dazu geplatzte Wasserleitungen. Die Mängelbeseitigung könne der Mieter im Streitfall einklagen. Viele Urteile fallen jedoch in Einzelfallentscheidungen, da dich Wohnsituationen zu sehr voneinander unterscheiden. Der Mieterverein kann zwar beraten, ein Gericht im Ernstfall aber ganz anders entscheiden. Wenn die Heizung ausfällt, kann in der Regel der Vermieter auch nichts dafür, dass sollte letztendlich der Mieter bedenken.

Heizkörper gluckern

Heizung vorm Winter entlüften
In der kalten Jahreszeit will man es zu Hause mollig warm haben. Doch vor dem ersten Heizen im Herbst sollte man seine Heizkörper entlüften. Sonst kann es den ganzen Winter über nervige Gluckergeräusche geben. Eine nicht entlüftete Heizung kostet bares Geld. Ist Luft im System, wird mehr Energie benötigt, um ein Zimmer zu heizen. Zum Entlüften benötigt man einen speziellen Entlüfterschlüssel für das Ventil am Heizkörper. Zuerst sollte man einen kleinen Auffangbecher unter das Ventil stellen und die Heizung voll aufdrehen, so dass sie warm wird. Dann sollte man das Entlüftungsventil öffnen, bis alle Luft entwichen ist und nur noch heißes Wasser herauskommt. Anschließend das Ventil fest zudrehen und die Heizkörper wieder runterdrehen. Im Haus mit mehreren Etagen, immer im Untergeschoss beginnen und sich nach oben durcharbeiten.

Heizkörper nicht verdecken

                                                                               

Möbel oder Vorhänge vor dem Heizkörper wirken isolierend. Sie sorgen dafür, dass sich die Wärme staut und nicht im Raum ausbreiten kann. Daher wird der Raum nicht warm, obwohl der Heizkörper Wärmeenergie verbraucht. Zum Beispiel sollte ein Heizkörper im Badezimmer nicht als permanenter Handtuchhalter genutzt werden. Damit der Heizkörper ungehindert Wärme abgeben kann folgende Regel –sollte man zwei Hand breit Abstand zwischen ihm und z.B. Vorhänge, Möbel einhalten.

Die richtige Temperatur zum Heizen

Die richtige Temperatur zum Heizen
Meistens haben gerade unsere Wohnräume eine zu hohe Temperatur. Hier bieten sich große Einsparpotenziale. So spart man etwa sechs Prozent Energie, wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken. Empfohlen werden im Wohn- und Kinderzimmer sowie im Bad 20 – 22 Grad (Stufe 3-4 am Thermostat), in der Küche reichen 18 – 20 Grad und im Schlafzimmer 17-20 Grad (Stufe 2-3 am Thermostat). Im Flur sollte die Temperatur bei 17-18 Grad liegen und im WC zwischen 16-19 Grad (Stufe 2-3 am Thermostat). Unregelmäßig genutzte Zimmer sollten nicht durchgehend beheizt, der Heizkörper aber auch nie ganz abgedreht werden.

Heizung nachts nicht ganz abdrehen

In der Regel wird die Heizung in der Nacht heruntergedreht, jedoch sollte die Temperatur nicht unter 17 Grad fallen, da bei schlecht gedämmten Häusern sich Wärmebrücken bilden. Dadurch kühlen die Bauteile aus und Schimmel kann entstehen. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens wird die Zentralheizung in Mietshäusern runtergedreht, aber der Vermieter darf sie nicht ganz ausschalten. Durch das Herunterdrehen der Heizung in der Nacht spart man auch Energie, indem die Raumtemperatur von 20 auf 17 Grad gesenkt wird. Ein Altbau-Einfamilienhaus würde im Durchschnitt pro Nacht ein Liter Heizöl sparen.